Galerie Springer Berlin

Catherine Gfeller 'Pulsations, Fotografie und Video'

Catherine Gfeller 'Pulsations, Fotografie und Video'

lapses i by catherine gfeller

Catherine Gfeller

Lapses I, 2007

Prix sur demande

elle cherche des fautifs et des coupables by catherine gfeller

Catherine Gfeller

Elle cherche des fautifs et des coupables, 2003 - 2010

Prix sur demande

chimères xxxiii by catherine gfeller

Catherine Gfeller

Chimères XXXIII, 2008 - 2010

Prix sur demande

his car her hair by catherine gfeller

Catherine Gfeller

His Car Her Hair, 2000 - 2007

Prix sur demande

cases mulitcompositions by catherine gfeller

Catherine Gfeller

Cases Mulitcompositions, 2000 - 2005

Prix sur demande

les dérangeuses vi by catherine gfeller

Catherine Gfeller

Les Dérangeuses VI, 2008 - 2009

Prix sur demande

samedi 25 mai 2013samedi 17 août 2013


Berlin, Germany

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„PULSATIONS“ – Catherine Gfeller stellt erstmalig in Deutschland aus

„Eine in das Video verliebte Fotografin“: Galerie Springer Berlin zeigt genreübergreifende Retrospektive / Vernissage am 24. Mai um 19 Uhr

Berlin, 07. Mai 2013. Es „pulsiert“ in Berlin: Mit ihrer Fotografie und Videokunst ist Catherine Gfeller vom 25. Mai bis zum 17. August 2013 erstmalig in einer eigenen Ausstellung in Deutschland präsent. Die gebürtige Schweizerin, deren Kunst sich stets vibrierend zu bewegen scheint, lebt und arbeitet in Frankreich. Trotz zahlreicher Ausstellungen in den USA, in Frankreich und in der Schweiz ist sie hierzulande bislang nicht gezeigt worden.

„Die Einzelausstellung in unseren Räumen ist eine Deutschland-Premiere. Gfellers Ästhetik reiht sich hervorragend in die Tradition der Galerie ein: Ihre Kunst ‚springt’ einen zunächst effektvoll an und öffnet anschließend den Blick in eine Welt voller gedanklicher Tiefe“, so Robert Springer von der Galerie Springer Berlin. Dieser Weg der Wahrnehmung trifft das Konzept der traditionsreichen Galerie in der Charlottenburger Fasanenstraße, die u.a. mit Künstlern wie Georg Baselitz, Andy Goldsworthy, Lohner Carlson, Arnold Odermatt, Gerhard Richter und Georges Rousse arbeitet.

Der Titel „PULSATIONS“ geht auf Catherine Gfellers Einzelausstellung von 2011 im Kunstmuseum Luzern zurück. Ebenso wie bei diesem wichtigen Höhepunkt ihrer Laufbahn zeigt die Galerie Springer jetzt Arbeiten aus den Jahren 2003 bis heute – sowohl Werke aus dem fotografischen Schaffen als auch aus dem Genre Video, die stets den für Gfeller charakteristischen Ausdruck eines „pulsierenden Pochens“ beschreiben. Diese Art der bewegten Bildbehandlung gilt als charakteristisch für die – so sie selbst – „in das Video verliebte Fotografin – oder in die Fotografie verliebte Videastin.“

„Und das Pochen wird lauter“
Mit der Präsentation von insgesamt 26 Arbeiten aus Fotografie und Video erhält die aktuelle Ausstellung der 1966 geborenen Künstlerin zugleich einen betont retrospektiven Charakter. Denn nachdem Gfeller zunächst als Fotokünstlerin startete, gelangte sie über Multikompositionen und Beleuchtungscollagen zur Videokamera. Diesem Weg geht die Schau nach. Das oszillierende Pochen, das bereits bei den Fotografien durch Montagen und Doppelbelichtungen überspringt, verstärkt sich in den späteren Videoarbeiten. Auf den Tonspuren wird gesprochen, geflüstert, geatmet. Sie werden verwischt, überschneiden sich und erschweren so das Verstehen. Eine pulsierende Bewegung strömt von ihnen aus; das „Pochen wird lauter“, so Urs Stahel über die Videoarbeit von Catherine Gfeller.

Urbane Motive, die überfüllten und verstopften Straßenzüge der Großstädte, sind dabei ebenso präsent wie bei Gfeller die Hektik der Metropolen auch in intime Wohnräume übertragen wird. Der öffentliche Raum durchdringt den privaten Raum und drückt ihm seine Charakteristik der Vielfalt, Sättigung, Überlagerung und Lust nach Allgegenwart auf.

Catherine Gfeller will in ihrer Arbeit keine Gesamtstrukturen erfassen oder Wahrheiten und Geschichten erzählen. Ihr Interesse gilt den Details unseres Seins. Der Fokus liegt im Visualisieren und Hörbarmachen der Komponenten und Schichten unseres komplexen Lebens, unserer Bewegungen, Ortswechsel und Geschwindigkeiten.

Über Catherine Gfeller
Die 1966 in Neuchâtel (Schweiz) geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Paris und Montpellier. Sie begann ihre künstlerische Laufbahn als Fotografin und reiste auf der Suche nach „abstrakten Landschaften“ um die Welt – eine Leidenschaft, die sie bis heute nicht loslässt. Mitte der 1990er Jahre ließ sich Catherine Gfeller in New York nieder und fokussierte sich auf urbane Landschaften. Sie begann eine Serie von großformatigen Friesen, kompositorisch mithilfe von Montagen, Collagen und Doppelbelichtungen gestaltet. Seit dem Jahr 2000 lebt Catherine Gfeller in Paris. Zu dieser Zeit begann sie, die Videokamera in ihr fotografisches Werk zu integrieren. Mit ihren Multikompositionen schafft sie ein Universum jenseits von Fiktion und Realität. Gestalten, Gesichter, Sätze, Stimmen vermischen sich mit dem unaufhörlichen Rhythmus der Stadt, Orientierungspunkte werden unscharf und verschwimmen.

Über die Galerie Springer
Die Galerie wurde 1991 in Frankfurt am Main als Springer & Winckler Galerie gegründet. Im Jahr 1998 fand der Umzug nach Berlin in die Räume Rudolf Springers, dem Vater von Robert Springer, statt, der sich zu dieser Zeit nach fünfzigjähriger Tätigkeit im Galeriewesen und Kunsthandel in den Ruhestand begab. Seit 2012 wird die Galerie von Heide und Robert Springer unter dem traditionsreichen Namen Galerie Springer Berlin geführt. Das Programm umfasst eine Gruppe von internationalen Künstlern mit Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie und Videokunst. Neben jährlich vier bis sechs Ausstellungen in Berlin sowie der Teilnahme an führenden Kunstmessen im In- und Ausland betreut die Galerie Springer private und öffentliche Sammlungen. Künstler der Galerie sind u.a. Andy Goldsworthy, Anna Lehmann-Brauns, Arnold Odermatt, Catherine Gfeller, Denmark (Marc Robbroeckx), Georges Rousse, Lohner Carlson, Wiebke Elzel und Jana Müller. Im Bereich Kunsthandel arbeitet die Galerie u.a. mit A. R. Penck, Gerhard Richter, Georg Baselitz und Herbert Hamak zusammen.

Pressekontakt:
Heide Springer
Galerie Springer

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“PULSATIONS” - Catherine Gfeller’s first exhibition in Germany

“A photographer, who loves video art” Galerie Springer is to hold an interdisciplinary retrospective/vernissage on 24th May at 7pm

Berlin, 7th May 2013. Berlin is “pulsating”. Photographer and video artist Catherine Gfeller is holding her first exhibition in Germany from 25th May-17th August 2013. Swiss Gfeller, whose work appears to be constantly moving, lives and works in France. Although she has exhibited many times in the US, France and Switzerland, she has never shown her work in Germany.

“The solo exhibition here is a first for Germany. Gfeller’s style is an excellent fit for the gallery. Her work initially really ‘jumps’ out at you, then opens up the view to a world of deep thought”, said Robert Springer of Galerie Springer in Berlin. This perception fits the concept behind the long-established gallery in Charlottenburg’s Fasanenstraße, which has featured artists such as Georg Baselitz, Andy Goldsworthy, Lohner and Carlson, Arnold Odermatt, Gerhard Richter and Georges Rousse.

The title, “PULSATIONS”, refers back to Catherine Gfeller’s 2011 solo exhibition at the Museum of Art Lucerne At this high point in her career, Galerie Springer is now showing both her photography and video work from 2003 to the present, which all bear the hallmarks of Gfeller’s characteristic “pulsating beat”. This style of moving image processing is typical of the self-proclaimed “photographer, who loves video art - or video artist, who loves photography”

“And the beat gets louder”
The 26 photography and video pieces on display give the exhibition of the artist, born in 1966, a strong retrospective feel, Gfeller initially started as a photographer, then progressed to the video camera via multiple compositions and lighting collages. The exhibition reflects this. The oscillating beat, which leaps from her photographs thanks to montages and double exposures, intensifies in her later video work. The soundtracks are speaking, whispering, breathing They are blurred, they overlap and are difficult to understand. A pulsating movement flows from them; “the beat gets louder”, says Urs Strahel of Catherine Gfeller’s video work.

Gfeller’s work conveys urban images, the crowded, congested streets of large cities, the hectic pace of the metropolises and intimate living areas. Public spaces permeate domestic spaces, and their characteristics are expressed by diversity, saturation, superimposition and desire for omnipresence.

Catherine Gfeller does not try to create complete structures, or tell truths and stories. Her interest is in the details of our being. Her focus is on visualising the components and layers of our complex lives, our movements, changes in location and speed, and making them audible.

About Catherine Gfeller
The artist was born in 1966 in Neuchâtel, Switzerland, and currently lives and works in Paris and Montpellier. She began her artistic career as a photographer and travelled around the world in search of “abstract landscapes”: a passion, which she still has today. In the mid-1990s, Catherine Gfeller settled in New York and focused on urban settings. That was the beginning of a series of large urban friezes, composed using montages, collages and double exposures. Catherine Gfeller has lived in Paris since 2000. This was when she began to introduce the video camera to her photographic work. Her multiple compositions created a world beyond fantasy and reality. Shapes, faces, sentences and voices blend with the incessant rhythm of the city. Landmarks become hazy and blurred.

About Galerie Springer
The gallery was founded as Springer & Winckler Galerie in Frankfurt am Main in 1991. In 1998 it moved into a space in Berlin, which was owned by Rudolf Springer, Robert’s father, who was retiring after 50 years in the gallery and art dealing business. Since 2012 the gallery has been run by Heide and Robert Springer under the name Galerie Springer Berlin, which is steeped in tradition. The programme comprises a group of international artists with work including painting, sculpture, photography and video art. Besides 4-6 exhibitions in Berlin and participating in leading national and international art fairs, Galerie Springer maintains private and public collections. Artists, whose work can be seen in the gallery, include: Andy Goldsworthy, Anna Lehmann-Brauns, Arnold Odermatt, Catherine Gfeller, Denmark (Marc Robbroeckx), Georges Rousse, Lohner and Carlson, Wiebke Elzel and Jana Müller. In the art dealing sector, the gallery works with A. R. Penck, Gerhard Richter, Georg Baselitz and Herbert Hamak, among others.

Press contact:
Heide Springer
Galerie Springer