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art KARLSRUHE    Mar 8 - Mar 11, 2012

Spielende Badende
Ernst Ludwig Kirchner
Spielende Badende, 1928
 
  
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Klassische Moderne und Robert Klümpen
Die Galerie Henze & Ketterer auf der art KARLSRUHE 2012

Auf der diesjährigen art KARLSRUHE präsentiert die Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern und Riehen/Basel in Halle 3, Stand H13 wieder eine beeindruckende Werkauswahl der Klassischen Moderne, besonders der Expressionisten. Gezeigt werden Figurenbilder, Landschaften und Stilleben von Eduard Bargheer, George Grosz, Erich Heckel, Karl Hofer, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Hermann Max Pechstein, Hans Purrmann, Max Peiffer Watenphul, Christian Rohlfs und Karl Schmidt-Rottluff. Glühende Farben, kräftige Formen und schwungvolle Linien machen die Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik zu aufregenden Erlebnissen. Aus dem Bereich der Kunst nach 1945 zeigt die Galerie Henze & Ketterer Gemälde der „abstraction-création“ von Fritz Winter sowie figurative Bronzeplastiken von Karl Hartung.

Das wiederentdeckte Tanzpaar (Halle 3 Stand H13)
Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die Werke von Erich Heckel. Dabei dürfte sein Gemälde „Grosses Tanzpaar“, von 1923 für besondere Aufmerksamkeit sorgen. Das Bild galt lange Zeit als verschollen, bis es vor wenigen Jahren auf der Rückseite der "Landschaft an der Förde"(1939) wiederentdeckt wurde. “Grosses Tanzpaar“ zählt zu den wenigen erhaltenen Gemälden aus dem Bereich der Zirkus- und Varietébilder, die Heckel in den 20er Jahren schuf. In leichter Untersicht wird ein auf einer Bühne tanzendes, elegant gekleidetes Paar dargestellt. Ein gelbgoldener Vorhang bildet den Hintergrund und gibt auf der linken Seite den Blick auf die begleitenden Musiker frei. Trotz des Tanz-Motivs sind die Bewegungen des Paares kantig, wirken seltsam erstarrt. Trotz der leuchtenden Farben legt sich eine melancholische Stimmung über dieses doppelbödige Bild der „Goldenen Zwanziger“.

Melancholie und Opulenz (Halle 2 Stand D23)
Melancholie herrscht auch auf den zumeist menschenleeren Bildern von Robert Klümpen (*1973), dem die Galerie Henze & Ketterer in Halle 2 den gesamten Stand D23 widmet. Am Waldrand abgestellte Wohnwagen oder Baucontainer gehören ebenso zu seinen bevorzugten Motiven, wie einsam gelegene Kioske oder triste Unterführungen. Es sind alltägliche, scheinbar anspruchslose Orte und Architekturen die Klümpen mit einem locker, bewusst nachlässig ausgeführten Malgestus darstellt. Eine besondere Rolle spielt für den ehemaligen Meisterschüler von Dieter Krieg künstlich erzeugtes Licht: Strassenzüge, auf denen nur lange Reihen von Laternen Orientierung im grau-schwarzen Zwielicht bieten, verlassene Orte mit leuchtender Neonreklame oder auch brennende Kerzen. Mit dünnflüssiger, auf Nessel aufgetragener Acrylfarbe bringt Klümpen das scheinbar Nebensächliche, Abseitige zum Leuchten. Der Einsatz von starken Hell-Dunkelkontrasten und eine gesteigerte, artifizielle Farbigkeit verwandeln banale Alltagszenen in opulente malerische Ereignisse.

Weitere Abbildungen unter art KARLSRUHE Galerie Henze & Ketterer & Triebold

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