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Arnulf Rainer 'Puppetry'     Aug 31 - Sep 4, 2010

Bajazzo I
Arnulf Rainer
Bajazzo I, 2009
 
Bajazzo III
Arnulf Rainer
Bajazzo III, 2009
 
Ethnomasque
Arnulf Rainer
Ethnomasque, 2008
 
Ethnomasque
Arnulf Rainer
Ethnomasque, 2008
 
Ethnomasque
Arnulf Rainer
Ethnomasque, 2008
 
o. T.
Arnulf Rainer
o. T.
 
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Arnulf Rainer
PUPPETRY
Neue Fotografien und Übermalungen

Wir freuen uns, parallel zur aktuellen Ausstellung “Arnulf Rainer. Der Übermaler” in der alten Pinakothek München (9.6. bis 5.9.2010), jüngste Fotografien und Übermalungen Arnulf Rainers erstmals der Öffentlichkeit vorstellen zu können.

Fotografie spielt im Werk von Arnulf Rainer seit 1954 eine zentrale Rolle und doch greift der Künstler erst seit 2002 selbst zur Kamera. Nach einigen komplett abstrakten Fotoserien kehrt der Künstler in seinen neuesten Portfolien “Haute Coiffure” und “Ethnomasques” aus dem Jahr 2008 sowie den “Bajazzi” von 2009 zum erkennbaren, wenn auch stark verfremdeten Objekt zurück. Robert Fleck, Direktor der Bundeskunsthalle in Bonn, schreibt zu den Fotografien Arnulf Rainers: “Diese Fotografien sind wie gemalte Bilder angelegt. Sichtbare Dinge werden in eigensinnigen Weisen vom Fotoapparat aufgenommen, so dass sie absurde, unscharfe Zwischenräume ohne bestimmte Koordinaten werden. Das ganze geht wie immer bei Arnulf Rainer mit einigen sehr einfachen, erfindungsreichen, aber simplen und als solche erkennbaren Gesten einher, die die unkonventionelle Bilderfindung tragen. In dieser Einfachheit komplexer ikonoklastischer Gesten liegt die besondere Qualität des gesamten Rainerschen Werks.”

Neben diesen Fotografien werden in der Ausstellung 30 Arbeiten aus dem umfangreichen, während der letzten vier Jahre entstandenen Übermalungszyklus “Puppetry” zu sehen sein. Arnulf Rainer hat darin teils gefundene, teils fotografisch durch Verzerrung und Unschärfe verfremdete Abbildungen von Marionetten, Puppen, Harlekinen und ethnischen Figuren malerisch überarbeitet. Die kleinformatigen Arbeiten, die zwischen Skurilität, Groteske und kalkuliertem Kitsch oszillieren, beschreibt Peter Baum in seinem Katalogtext als “visuelles Panoptikum voller irritierender, inspirierender Überraschungen, das den Betrachter auf Trab hält, amüsiert, aber auch dazu anregt, das Zustandekommen dieser Bilder von ihrer technischen und artistischen Seite her zu ergründen“.

Alle Fotoarbeiten sind analog aufgenommen und nicht digital nachbearbeitet. Sie erscheinen exklusiv in der Edition Karl Pfefferle in einer Auflage von maximal 4 Exemplaren. Jeder Arbeit ist ein Stück des Originalnegativs beigegeben.

Zur Ausstellung erscheint in der Edition Pfefferle ein Katalog mit 36 Abbildungen und einem Text von Prof. Peter Baum, der zur Eröffnung am 10. Juni um 19.30 Uhr über das Werk von Arnulf Rainer sprechen wird. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Juli 2010. Der Eintritt ist kostenlos.

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