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Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Eröffnung und
zum Besuch der Ausstellung ein.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 18. November, 11 Uhr eröffnet.
Es spricht: Brigitte Reinhardt, Ulm, ehemalige Direktorin des Ulmer Museums
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Galerie Schrade,
der 2005 verstorbene Adolf Silberberger war Zeichner, Radierer und Maler. Mit der
Ausstellung in der Galerie Schloß Mochental richten wir jedoch das Augenmerk
ausschließlich auf die eindrucksvollen Ölgemälde dieses Künstlers, der in der Kunstwelt
vor allem für sein druckgrafisches Werk bekannt ist.
Er blieb sein Leben lang dem Gegenstand im Bild verpflichtet. Seine Bilder lassen sich zwar
im herkömmlichen Sinne einordnen in Landschaften, Interieurszenen, Stilleben und
industrielle Motive, aber wie Peter Grau bemerkt "Idyllen gibt es bei ihm nicht". Seine
Themen fand er im ganz Alltäglichen, im Banalen und auch Hässlichen. Sein motivisches
Interesse galt der industriell geprägten Umwelt, dem Milieu städtischer Randzonen,
Bahnhöfen, Fabrikgeländen und auch Schlachthäusern und der von Menschen
veränderten Umwelt. In seinen Landschaften zeigen sich Brücken, Stromkabel, Technik,
aber eben keine Idylle. Das Interesse an technischen Strukturen und Zusammenhängen
kann man auf seine Lehre als Maschinenschlosser zurückführen, die er, bevor er sich
endgültig für die Akademie der Bildenden Künste entschied, abschloss.
Seine Farbpalette besteht aus erdigen, tonigen Farben mit edlem Weiß, dass seinen
Bildern einen pastosen Glanz verleiht. Gleichzeitig sind sie in der Darstellung herb, kantig
eckig, entsprechend seinen Motiven.
Über Ihren Besuch würde ich mich sehr freuen.
Ihr Ewald Schrade
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