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Michael Goldberg 'Gemälde und Arbeiten auf Papier'    Mar 8 - Jun 7, 2008

Ohne Titel /Untitled
Michael Goldberg
Ohne Titel /Untitled, 1991
 
Ohne Titel /Untitled
Michael Goldberg
Ohne Titel /Untitled, 2000
 
Ohne Titel /Untitled
Michael Goldberg
Ohne Titel /Untitled, 1999
 
Ohne Titel /Untitled
Michael Goldberg
Ohne Titel /Untitled, 2000
 
Ohne Titel /Untitled
Michael Goldberg
Ohne Titel /Untitled, 2000
 
Ohne Titel /Untitled
Michael Goldberg
Ohne Titel /Untitled, 2000
 
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Eröffnung, Samstag, 8. März 2008, von 11-18 Uhr

MICHAEL GOLDBERG (1924 -2007)
Gemälde und Arbeiten auf Papier

Im November 2007 wurde diese Ausstellung mit Michael Goldberg geplant, in dem Monat, in dem er noch eine große erfolgreiche Ausstellung der Galerie Knoedler, New York erleben durfte. Michael Goldberg ist am 30. Dezember 2007 an einem Herzversagen gestorben, so daß diese Ausstellung seinem Gedächtnis gewidmet ist.

1924 in der Bronx, New York geboren, begann Michael Goldberg 1939 mit der Malerei und wurde von 1941 bis 1950 Schüler von Hans Hofmann. Dort trafen sich William de Kooning, Franz Kline, Milton Resnick, Joan Mitchell, Jackson Pollock und andere der NewYork School der 50er Jahre. 1952 wurde Michael Goldberg Mitglied des „Artists’Club“; dort begann seine enge Freundschaft mit Frank O’Hara und er traf weitere Künstler wie Larry Rivers, Esteban Vicente, Joe Leseur, Grace Hartigan und Al Leslie.
Bald gab es die ersten Gruppen-und Einzelausstellungen in New York und Los Angeles. 1952 bezog er das Studio von Mark Rothko in der 222 Bowery, wo er auch bis zu seinem Tod lebte und arbeitete.
Michael Goldberg heiratete 1980 Lynn Umlauf. Beide verbrachten von nun an die Sommermonate in der Toskana, zuletzt in Spannochia bei Siena. Die ausgestellten Arbeiten entstanden in der Mehrzahl in Italien, daher Titel wie „Cisterna di Aspar“ ,“ Isidoro di Mileto Architetto“, „Spannochia White“ usw.

Man hat Michael Goldberg zur zweiten Generation des „American Abstract Expressionism“ gezählt. Er war ein äußerst temperamentvoller, leidenschaflicher Künstler, der neue Formen und Techniken suchte und oft überraschte. Seit den 80er Jahren verband er in einer brillanten Technik Malerei und Zeichnung.
Sowohl auf der Leinwand wie auf dem Papier verschmelzen die bewegten Linien des schwarzen Kohlestiftes – manchmal gleich Schriftzeichen, Gittern oder Netzen dann wieder ganz ungebunden expressiv – mit der teilweise dick aufgetragenen Malerei. Ab den 90er Jahren benützte er statt Ölfarbe und Pinsel dicke farbige Ölstifte, die er dann entweder mit der Hand oder einem Stück Zeitung verrieb. So ist die Zeichnung sowohl auf dem Papier wie auf der Leinwand immer Bestandteil seiner Malerei.

In der Ausstellung werden Gemälde und Arbeiten auf Papier der Jahre 1985 bis 2006 gezeigt. Sie geben einen guten Einblick in das lebendige und abwechslungsreiche Schaffen von Michael Goldberg.

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