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SEPTEMBER•AUSSTELLUNG    Sep 12 - Sep 29, 2011

And there was an Ant.....
Rosemarie Benedikt
And there was an Ant....., 2011
 
Schwangere Frau mit Mann nach links
Gustav Klimt
Schwangere Frau mit Mann nach links, 1903
 
Penny Round Head
Kiki Kogelnik
Penny Round Head, 1995
 
Liegende
Egon Schiele
Liegende, 1918
 
Landschaftskomposition
Max Weiler
Landschaftskomposition, 1963
 
 
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Die erste Herbstausstellung in der Galerie Kovacek & Zetter ist wie gewohnt der Kunst der Klassischen Moderne sowie den Zeitgenossen gewidmet. Zwei phantastisch sensible Zeichnungen von Gustav Klimt und Egon Schiele von 1903 und 1918 gehören zu den frühesten in der Ausstellung präsentierten Arbeiten. Gustav Klimts Farbstiftzeichnung ist ein Entwurf zum Ölbild „Hoffnung I“, das sich heute in der National Gallery of Canada in Ottawa befindet. Die Studie stammt aus der Sammlung Fritz Wärndorfer, dessen Namen eng mit der Wiener Werkstätte verknüpft ist. Dargestellt ist ein Paar, dessen Umrisse in der Darstellung zu einer Einheit verschmelzen. Die sowohl formale als auch inhaltliche, intime Verbundenheit von Mann und Frau vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und Nähe. Egon Schieles „Liegende“ ist ein Meisterwerk der expressionistischen Zeichenkunst. Nur wenige Künstler schaffen es, ihre Bildmotive mit einer derart präzisen Linie so sicher zu erfassen.

Von Alfons Walde sind wunderschöne Aktdarstellungen wie die vor Sinnlichkeit strahlende „Eva“, ein zartes Aquarell über Bleistift, sowie bezaubernde Landschaftsdarstellungen zu sehen. Mit leuchtenden Farben in Mischtechnik auf Papier gelingt es dem Tiroler immer wieder, die Stimmungen und die Atmosphäre der Bergwelt seiner Heimat einzufangen.

Ebenfalls in Tirol, in Innsbruck, beheimatet ist Gerhild Diesner, von der zwei repräsentative Werke in Öl „Camogli an der französischen Riviera“ und „Bunte Blumen“ weitere Highlights der September ∙ Ausstellung darstellen. Die Künstlerin ist weit über die Grenzen hinaus bekannt, ihre Bilder sind wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kunst nach 1945. Mit der leuchtenden Farbigkeit und der Vereinfachung der Bildmotive knüpft die Künstlerin an die Malerei der französischen Fauves an und erarbeitet sich einen unverkennbaren und in Österreich einzigartigen Stil.

Das Hauptaugenmerk der September ∙ Ausstellung liegt auf der Präsentation der Kunst nach 1945. Ein frühes Ölbild von Josef Mikl „Kopfform“ von 1957/58 markiert in Kombination mit Arbeiten von Max Weiler, Kiki Kogelnik, Markus Prachensky und Maria Lassnig die unterschiedlichen Tendenzen der österreichischen Malerei nach dem zweiten Weltkrieg.

Max Weilers Bilder sind Substrate der Schöpfung, sie sind voll von Licht und Farbe und stets Neuschöpfungen einer eigenständigen, aus sich heraus existierenden Wirklichkeit. Seine Bilder berühren uns auf eine Art und Weise, wie es nur große Kunst zu tun vermag. Eine „Landschaftskomposition“, 1963 entstanden, und eine wunderbar sensible Zeichnung in Wachskreide und Buntstift auf Papier „Kunst ist Natur Uralte Bäume“, 1982 datiert, sind in der Ausstellung zu sehen. Die Vielseitigkeit Kiki Kogelniks verdeutlichen „Penny Round Head“ aus der Serie der venezianischen Glasköpfe, die Bronzeskulptur „Ohrenmensch“ und Grafiken aus den Serien „Women“, „Glitter Heads“ und „New York Heads“.

Gleich drei Acrylbilder des kürzlich verstorbenen Markus Prachensky aus unterschiedlichen Werkperioden werden in der Ausstellung präsentiert: „Campania Shuffle“ von 1993, „Senatus Consultum“ von 2005 und „California Miles“, 2004 zur Musik der Jazzlegende Miles Davis entstanden.

Sehr selten am Kunstmarkt zu finden sind Arbeiten der Grande Dame der österreichischen Malerei Maria Lassnig. 2010 gemalt ist die Körperempfindung „Augapfel“. Das Bild verdeutlicht in seiner Frische und Leuchtkraft die Bedeutung des späten Werks der Künstlerin, deren Schaffen von permanenter Weiterentwicklung und Erneuerung geprägt ist.

Neben neuen Arbeiten von anselm glück zeigt die Galerie Kovacek & Zetter erstmals Arbeiten des vielseitigen österreichischen Künstlers Beni Altmüller. „Das Wesentliche, die eigentliche Lebendigkeit, entsteht aus dem Dialog von Unterbewusstem mit Bewusstem, von Emotion und Vernunft“ beschreibt der Maler, Architekt, Bildhauer und Designer seinen Zugang zum Bildnerischen.

Abgerundet wird das malerische Programm mit seltenen, frühen Keramiken von Walter Bosse, zum großen Teil aus der Sammlung Rudolf Leopold, einem kompletten Satz der fünf berühmten „Pulcini“ von Alessandro Pianon, 1961 für die Vetreria Vistosi auf Murano entworfen, sowie neuen Arbeiten von Rosemarie Benedikt ebenfalls aus Murano-Glas. Zur Familie der Glastiere haben sich lustig-stachelige Igel, aufgeplusterte Vögel und auf Nasenbären reitende Ameisen dazugesellt.

Alles in allem ein sehr dichtes und äußerst qualitätsvolles Angebot.

Der zur Verkaufsausstellung publizierte umfangreiche Katalog ist in der Galerie Kovacek & Zetter zu erwerben. Außerdem sind die in der Ausstellung gezeigten Werke auf der Galerie-Homepage unter www.kovacek-zetter.at abgebildet.

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