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ASPHALT JUNGLE (LUMAS Berlin - Mitte)    Aug 29 - Sep 29, 2013

Ruby
Christophe Jacrot
Ruby, 2012
 
Tsim Sha Tsui Portrait
Miki Takahashi
Tsim Sha Tsui Portrait, 2012-2013
 
 
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ASPHALT JUNGLE

Miki Takahashi , Christophe Jacrot, Nancy Lee, Gero Gries, Geebird & Bamby, Sabine Wild

30. August – 29. September 2013

Vernissage: Donnerstag, 29. August 2013, 19 – 21 Uhr

LUMAS Berlin – Mitte, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin

Gero Gries und Sabine Wild werden zur Vernissage persönlich anwesend sein und stehen für Fragen und Interviews zur Verfügung.

Über die Ausstellung

Straßenschluchten und weitverzweigte Verkehrsnetze verleihen der Stadt trotz ihrer klaren Struktur Elemente des Unerwarteten und des Chaotischen. LUMAS Berlin – Mitte zeigt mit der Ausstellung Asphalt Jungle und den Werken von sechs Künstlern die ungestüme Seite verschiedener internationaler Metropolen. Eindrucksvoll dokumentieren unter anderem Nancy Lee, Sabine Wild und Gero Gries Urbanität und Wildnis als komplementäre Aspekte. Die Künstler übersetzen die raschen Bewegungen, das unaufhörliche Hin und Her, den schnellen Rhythmus der Städte mit unterschiedlichsten Mitteln in eine faszinierende Bildsprache.

Über die Künstler

Eine junge Frau schaut aus einem Fenster. Ihr Gesicht ist überblendet, es dient als Projektionsfläche für eine Stadtlandschaft. Immer wieder montiert die japanische Fotografin Miki Takahashi den urbanen Raum in ihre Selbstportraits. Durch die Doppelbelichtungen gibt sie den Blick auf ihr Innerstes frei, bei denen die Stadt als Sinnbild ihrer Gedanken und Gefühle erscheint. Obwohl ihre Mimik kaum erkennbar ist, vermitteln die Werke starke Emotionen wie Sehnsucht, Einsamkeit oder auch Melancholie.

Christophe Jacrot verleiht seinen Bildern eine besondere Magie, indem er Straßenzüge bevorzugt bei schlechten Wetterverhältnissen ablichtet – beispielsweise im strömenden Regen. So entstehen außergewöhnliche Aufnahmen von New York, Paris, London oder Hong Kong, in denen wenige, schemenhafte Personen durch leere Straßen eilen. Abwechslungsreiche Lichtreflexionen auf dem regennassen Asphalt zeichnen die Fotografien Jacrots aus.

In den Fotografien der niederländischen Künstlerin Nancy Lee gehen visuelles Chaos und optischer Gleichklang eine überraschende abstrakte Verbindung ein. Was der Betrachter sieht, ist ein zusammengesetztes rhythmisches Bild aus vielen kleinen Einzelaufnahmen. Sujets wie Passantenströme oder Marktgeschehen werden durch strenge Raster von oben herab strukturiert und in einen Zusammenhang gebracht. So zeigen die Collagen eine Symphonie der urbanen Gleichzeitigkeit. Die Abgeschiedenheit und Einsamkeit des Großstadt-Dschungels fängt Gero Gries in seinen am Computer generierten Bildern ein. Die klare Bildsprache macht Gries‘ Werke zu Stillleben der Moderne, die sich durch eine überrealistisch anmutende Oberflächendarstellung und exakte Lichtführung auszeichnen. Unberührte Straßenzüge, Brücken und Bauwerke wirken wie Monumente aus einer vergangenen Zeit. Die frei entworfenen Gebäude des Künstlerduos Geebird & Bamby scheinen aus einer Parallelwelt zu stammen. In ihrer Serie „The New World“ entwerfen sie eine neue Architektursprache; Kunst, Fotografie, Film und Design des 20. Jahrhunderts steuern Elemente bei. Gerade diese Mischung aus zeitloser Eleganz und Futurismus stellt eine beinahe paradoxe Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft her. Sabine Wild widmet sich in ihrer „Projections“-Serie einer flirrenden Textur aus Längs- und Horizontalschraffuren. Durch solche digitalen Gestaltungsmittel dekonstruiert Wild in ihren Werken die urbane Architektur. Wie mit flüchtigen, energischen Pinselstrichen fängt sie die Metropole Shanghai in kräftigen Farben ein.

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