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Francesca Woodman 'George Woodman'    Feb 25 - Apr 20, 2006

Providence, Rhode Island
Francesca Woodman
Providence, Rhode Island, 1975-1978
 
  
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Die Galerie Clara Maria Sels in Düsseldorf zeigt bis zum 24. April 2006 schwarz-weiss Foto­grafien der amerikanischen Künstlerin Francesca Woodman (geboren Denver, 1958, gest. New York, 1981) und Werke des Vaters George Woodman (geb.1932 Concorde, New Hampshire). Zum ersten Mal werden Fotografien dieser beiden Künstler zusammen ausge­stellt.

Die Arbeiten von Francesca Woodman sind das beeindruckende Zeugnis einer jungen und hochtalentierten Künstlerin. Die Werke sind zwischen ihrem 14. und 21. Lebensjahre ent­standen. Thematisch steht der Mensch, vertreten durch Francesca Woodmann selbst, als im­merzu neu inszenierte Figur, in lebendiger Selbstbefragung und Auseinandersetzung mit sich und seiner Umgebung, im Mittelpunkt. Erotik, physische Destruktion, die Freude am Experi­ment, wie auch die Zerbrechlichkeit der Psyche, spiegeln sich in Francesca Woodmans Arbei­ten ebenso wieder, wie die Einsicht, dass der Mensch als Teil der Natur verstanden werden muss; als temporäres Wesen, das Schönheit, Schmerz, Leben und Tod in sich vereint. Es scheint als sei sie in die Welt geworfen, die sie und sich selbst stets aufs Neue befragt, existenzialistisch im vollen Bewusstsein ihrer eigenen Körperlichkeit. Eine Gradwanderung zwischen Lust und Tod. Das besondere Gespür für Komposition und die Intensität und Konzentration des Dargestellten, geben den Werken seine einmalige Authentizität.

Im Herbst 2006 erscheint ein Werkverzeichnis der Künstlerin im Prestel Verlag.

Ab Mai 2006 steigen die Preise für die Werke von Francesca Woodman um mehr als 30 %.

Der Vater der Künstlerin, George Woodman, greift in seinen Arbeiten Geschehnisse und Kulturzeugnisse der Vergangenheit auf. Er komponiert daraus fast collagenhaft ein neues Bild und erzählt seine eigenen Geschichten. Gefundene Fotografien, sowie alte Postkarten werden in eine Szenerie hereingesetzt und von ihm zu einem neuen Bild zusammengesetzt. Die stets klare und strenge Komposition erreicht hier eine Balance im Jonglieren zwischen Raum und Zeit. Der Betrachter erhält einen Einblick in eine geordnete, arrangierte Welt, die das Assoziative weckt. Sachlich bestimmt und doch erzählerisch und mit der Sehnsucht nach Unvergänglichkeit.

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